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Organisatorisches

Leistungsbestandteile

  • Ausarbeitung
  • Präsentation
  • Mitarbeit im Seminar

Anwesenheit

Leider kann kein Schein gegeben werden, wenn mehr als ein Mal gefehlt wird.

Zuverlässigkeit

(Un-)Pünktlichkeit bei Abgabefristen lasse ich in die Note mit einfließen.

Arbeitsaufwand siehe Modulbeschreibung.

Seminar-Sitzungen

  1. Input 1
  2. Input 2
  3. Input 3
  4. Präsentationen Teil 1
  5. Präsentationen Teil 2
  6. Unterrichtsplanung
  7. Durchführung des Unterrichts
  8. Nachbesprechung

Die Seminar-Sitzungen beinhalten vier Arbeitsformen, die wie folgt gestaltet werden sollen:

  • JedeR Studierende schreibt zu einem eigenen Thema eine Ausarbeitung. Dieses Thema soll bis zur 2. Sitzung (15.11.18) fest stehen. Das Abgabedatum ist Ende März. Details siehe unten.
  • Die Präsentations-Sitzungen dienen der ersten Darstellung von und dem gegenseitigen Austausch über das Ausarbeitungsthema. Dabei werden auch die Input-Themen vertieft. In den Präsentationen werden nicht die fertigen Ausarbeitungen präsentiert, sondern welche Gedanken man sich bereits zum Thema gemacht hat. Details siehe unten.
  • In der 2. Sitzung (15.11.18) werden außerdem Gruppen für den Unterricht an Schulen festgelegt. Eine Gruppe besteht aus 2-3 Studierenden, die gemeinsam eine Unterrichtsstunde für eine Schulklasse planen und durchführen. Innerhalb der Gruppe einigen sich die Studierenden auf genau ein Thema (z. B. auf das Thema einer ihrer Ausarbeitungen). Es ist von Vorteil, wenn sich die Gruppen bis zur 6. Sitzung (Unterrichtsplanung) bereits Gedanken zu ihrer Unterrichtsstunde gemacht haben. Bei dieser Sitzung wird vorgestellt, wie eine solche Unterrichtsstunde aussehen kann; anschließend werden die Unterrichtsstunden gruppenteilig geplant und in der 7. Sitzung durchgeführt.
  • Die folgenden Input-Themen werden in den ersten drei Sitzungen erarbeitet:
    1. Seminar-Ziele
    2. Ethik allgemein
    3. Folgenethik
    4. Deontologische Ethik
    5. Kontraktualismus
    6. Michael Sandel
    7. Digitale Selbstverteidigung

Fahrplan

  • Bis zur 2. Sitzung
    • Ein Thema für die Ausarbeitung festlegen.
    • Hausaufgaben bearbeiten.
  • Bis zur 4. Sitzung
    • An der Ausarbeitung arbeiten (siehe unten).
    • Die 10-minütige Präsentation vorbereiten.
      • Das Thema nennen.
      • Zu jeder Leitfrage etwas sagen.
      • Offene Fragen formulieren.
  • Bis zur 5. Sitzung
    • Sich mit der Gruppe auf ein Thema einigen.
  • Bis zur 6. Sitzung
    • Sich mit seiner Gruppe darüber austauschen, welche Ziele und Inhalte der Unterricht haben könnte und den Inhalt der Stunde konkretisieren.
  • Bis zur 7. Sitzung
    • Mit der Gruppe die Unterrichtsstunde fertig planen.
  • Bis Ende März
    • Die Ausarbeitung mit einem pädagogischen Teil ergänzen und fertig schreiben.

Ausarbeitung

Inhalt

Die Ausarbeitung muss die folgenden Teile umfassen:

  1. IT
  2. Ethik
  3. Pädagogik

Im 1. Teil wird ein IT-System (oder eine Klasse von IT-Systemen) in seiner Funktionsweise vorgestellt. Dabei werden sowohl die Nutzersicht als auch die informationstechnischen Funktionen erläutert.

Im 2. Teil werden Bezüge zu den Input-Themen hergestellt, also zu den dann besprochenen Ethiken und diskutierten gesellschaftlichen Aspekten.

Der 3. Teil ist entweder

  • eine Reflexion der durchgeführten Unterrichtsstunde (wenn das Thema der Ausarbeitung als Unterrichtsstunde durchgeführt wurde),

oder

  • eine mögliche Unterrichtsplanung zum Thema der Ausarbeitung (wenn dazu noch keine Unterrichtsstunde durchgeführt wurde) mit expliziter Einbeziehung der Erfahrungen mit der Stunde zum durchgeführten Thema.

Leitfragen

Leitfragen für den 2. Teil der Ausarbeitung und die Präsentation:

  • Wie funktioniert das thematisierte IT-System bzw. die thematisierten IT-Systeme?
  • Wie wollen wir mit diesem IT-System leben?
  • Welche Argumente sprechen für und gegen das IT-System? (Pro und Kontra) Welche Möglichkeiten gibt es im Umgang mit diesem IT-System?
  • Utilitaristische Untersuchung. Wer sind die Betroffenen des IT-Systems? Welche Auswirkungen hat das IT-System auf die Betroffenen? Welche gesellschaftlichen Auswirkungen und ethischen Aspekte gibt es bei diesem IT-System?
  • Deontologische Untersuchung. Ist das IT-System mit dem Kategorischen Imperativ und der Mensch-Zweck-Formel vereinbar? Trägt das IT-System zur Aufklärung bei?
  • Behandlung der zwei Fragen von Michael Sandel. Ist das IT-System für alle fair? Was verändert sich bzw. welche Werte verändern sich in der Gesellschaft durch die Nutzung des IT-Systems?

Themen

Zum Beispiel haben die Aspekte

  • Datenschutz
    • Überwachung
    • Marketing
    • Geistiges Eigentum
  • Meinungsfreiheit
    • Indoktrination
  • Aufklärung
    • Freie Software

in den folgenden Bereichen gesellschaftliche Relevanz:

  • Wirtschaft
  • Legislative
  • Exekutive
  • Judikative
  • (Massen-)Medien
  • Bildung
  • Wissenschaft
  • Arbeitswelt
  • Medizin
  • Pflege
  • Umwelt

Vorschläge:

  • Ethische Implikationen der Erhebung und Analyse anonymisierter Daten.
  • Eine ethische Bewertung des IT-Systems X hinsichtlich seiner (möglichen) Rolle von Narrativen.
  • Wie sollte ein perfekter Pflegeroboter funktionieren?
  • Sollte ein Staat das Recht haben, das Internet oder Handynetze auszuschalten?
  • Ethische Implikationen des Verhältnisses von Google und des Journalismus.
  • Wie gerecht sind aktuelle Streamingdienste?
  • Sollte IT auch Dinge tun, die wir nicht wollen?
  • Sollte man einem Algorithmus vertrauen, der Nachrichten als wahr und in ihrer Qualität beurteilt?
  • Wie sollten Mädchen/Frauen für Informatik motiviert werden?
  • Wie sinnvoll ist staatliche Förderung des E-Sports?
  • Reichen die vorhandenen Richtlinien und gesetzlichen Regelungen zur Berücksichtigung von Menschen mit Behinderung in der App-Entwicklung?
  • Ethische Implikationen von IT-Implantaten.
  • Ethische Probleme der KI.
  • Fortnite Battle Royale ethisch beleuchtet.
  • Welche Zensur- und Anti-Zensurmaßnahmen sollte man einsetzen?
  • Wie könnte und sollte IT politische Wahlen revolutionieren?
  • Wie IT mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen zusammen hängt.
  • Informatik = Förderer des „gläsernen Menschen“?
  • Datenschutz: Fluch oder Segen?
  • Wie hat IT die Kommunikation verändert und wie sollte sie sie verändern?
  • Ethische Betrachtungen des IoT.
  • Wie sollte KI/Big Data in der Medizin eingesetzt werden?
  • Sollten OpenSource-Systeme staatlich gefördert werden?
  • Kryptographie für alle - Verschlüsselung als Grundrecht?
  • (Wie) sollten sich Bürger autoritärer Staaten digital schützen?
  • Eine ethische Einschätzung der Existenz des Darknet.
  • Welche Suchmaschine ist die beste?
  • Chancen und Gefahren von IT-Systemen für den Umweltschutz
    • Smart Meter
    • Smart City
  • Vorratsdatenspeicherung TODO
  • OpenAccess in der Wissenschaft TODO
  • Gesundheitskarte TODO
  • Kameraüberwachung TODO
  • Autonomes Fahren TODO
  • Militärroboter TODO
  • Cloud-Computing TODO
  • Netzneutralität TODO
  • Leaking TODO
  • Hackerparagraph TODO
  • Vielleicht regt einen ein Fall der Gi: Gewissensbits zu einem Thema an.

Formelle Vorgaben

  • Abgabefrist: Ende März
  • Ca. 10 Seiten (ohne Titelseite, Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis)
  • DIN–A4–Format der Seiten, linker und rechter Rand 3,5 cm, oben 2,5 cm, unten 2 cm
  • Arbeit mit Fußnoten (bei Zitaten und Nachweisen)
  • Blocksatz, Silbentrennung
  • Keine Unterstreichungen
  • Times New Roman Schriftgröße 11, Liberation Serif Schriftgröße 11 oder Palatino Linotype Schriftgröße 10
  • Deckblatt mit Name des Verfassers, Datum, Fach, Name des Lehrers und Titel
  • Inhaltsverzeichnis
  • Durchnummerierte Seitenzahlen (außer auf dem Titelblatt und Inhaltsverzeichnis)
  • Mathematische Inhalte mit Hilfe eines Formeleditors
  • Alphabetisch geordnetes Literaturverzeichnis (Verwendete Literatur zum Thema, egal ob benutzt oder nur für interessant befunden), richtige Zitierweise (siehe „Vorgaben für eine Bibliographie“) und Nachweis aller Bilder, Tabellen und Internetquellen
    • Bücher: David Paul: London. Ein Führer. München: Goldmann-Verlag 1977.
    • Aufsätze aus Zeitschriften: Ralf Weskamp: „London – zwei Seiten einer Stadt. Projektorientiertes Arbeiten im Englischunterricht der Sekundarstufe II.“ In: Praxis des neusprachlichen Unterrichts. 45. Jg. (1995) H. 1. 42-49.
    • Aufsätze aus Sammelwerken: Stephen E. Rasmussen: „Über die Entstehung der Stadt.“ In: Norbert Kohl (Hrsg.): London. Eine europäische Metropole in Texten und Bildern. Frankfurt a. M.: Insel 1979. 16-19.
    • Internet: Keine YouTube-Videos. Genaue Internetadressen, nicht nur die Adresse der Hauptseite, in folgendem Format: Autor: Titel. www-Adresse Datum.

Fakultativ

  • Gemeinsames eBook
  • Veröffentlichung der Arbeiten